Bussgeldverfahren

Wenn Sie einen Anhörungsbogen oder einen Bussgeldbescheid oder auch nur einen Zeugenbogen erhalten, sollten Sie nicht antworten oder einen Vernehmungstermin wahrnehmen, sondern gleich anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Sie haben auch in Bussgeldverfahren das Recht, keine Aussage zu machen, und sollten stets nur angeben, dass Sie sich nicht äussern möchten.

Nach Zustandekommen des Mandates wird zunächst die Akte zur Einsichtnahme angefordert.

Oft zeigen sich schon aufgrund der Akteneinsicht Ansatzpunkte zur Verteidigung.

Soweit nach einer ersten summarischen Prüfung kein Fehler im Bussgeldverfahren festgestellt werden kann, und auch das von der Behörde übersandte Foto ausreichend scharf ist und den Fahrer erkennen lässt, stehen weitere Schritte an, die nach Rücksprache mit Ihnen in die Wege geleitet werden können.

Es kann z. B. ein Sachverständiger mit der Überprüfung der Messung beauftragt werden.

Viele Bußgeldbescheide sind anfechtbar, weil technische oder formelle Fehler gemacht wurden.

Ich arbeite mit einem Gutachter-Team zusammen, die die Schwachstellen der Blitzertechnik kennen!

Ausserdem überprüfe ich die Unterlagen auf Form- und Verfahrensfehler.

Meist ist dies aber nur sinnvoll, wenn Sie rechtsschutzversichert sind.

Die Deckungszusage der Rechtsschutzversicherung wird dann auch von hier aus beantragt.

Nach Prüfung der Messung ist dann das weitere Verfahren, je nach Ausgang der Prüfung, zu erörtern.

Durch eine etwaige Rücknahme des Einspruchs gegen den Bussgeldbescheid entstehen Ihnen keine Nachteile. Daher sollte zunächst immer Einspruch gegen einen Bussgeldbescheid eingelegt werden, da dies nach Fristablauf (14 Tage) nur in ganz besonderen Fällen noch möglich ist.

 

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